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Pursegloveia minima – winziger Borneo-Aroid mit schmal-lanzettlichen Blättern


Pursegloveia minima (H.Okada) S.Y.Wong & P.C.Boyce, veröffentlicht in Webbia 73: 69 (2018). Basionym: Aridarum minimum H.Okada.

Pursegloveia minima ist ein winziger, kriechender Aroid von der Insel Borneo. Aus dem flach wachsenden Rhizom entspringen kurze Blattstiele mit schmalen, lineal-lanzettlichen Blattspreiten. Besonders auffällig sind die deutlich hervortretenden Randadern, die jedem Blatt eine klare, fast architektonische Struktur verleihen. Durch ihre kompakte Wuchsform und die Vorliebe für hohe Luftfeuchtigkeit eignet sich diese Art ideal für Terrarien oder fein abgestimmte Mini-Displays.


● Auffällige Merkmale von Pursegloveia minima


  • Kriechender Wuchs: Das Rhizom breitet sich flach aus und bewurzelt sich fortlaufend, wodurch kleine Kolonien entstehen.
  • Blattform: Schmale, längliche Blätter mit klar erhabenen Randadern – schlicht und formvollendet.
  • Größe: Echte Miniaturpflanze – perfekt für begrenzten Raum oder fein strukturierte Pflanzarrangements.

● Herkunft und Lebensraum


In ihrer Heimat wächst Pursegloveia minima in den feuchten Tieflandregenwäldern Borneos, meist in schattigen, dauerhaft nassen Mikrohabitaten. Dort herrschen konstant warme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und diffuse Lichtverhältnisse – Bedingungen, die sich im Innenbereich leicht nachahmen lassen.


● Pflegeanleitung für Pursegloveia minima


  • Licht: Niedrig bis mittelhell; helles, indirektes Licht ohne direkte Sonne ist ideal.
  • Gießen: Substrat gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Das Rhizom darf nicht im Wasser liegen.
  • Luftfeuchtigkeit: Mittlere bis hohe Werte verhindern trockene Blattränder.
  • Substrat: Luftdurchlässige Aroid-Mischung mit feiner Rinde, mineralischen Bestandteilen und etwas organischem Material. Flache, breite Töpfe fördern das Wachstum des Rhizoms.
  • Düngung: In der Wachstumszeit regelmäßig, aber schwach dosiert düngen – bei dieser Miniatur genügt wenig.

● Häufige Probleme und Lösungen


  • Rhizomfäule: Entsteht bei dauerhaft nassem Substrat – weniger gießen und Durchlüftung verbessern.
  • Lange Blattstiele: Ein Zeichen für zu wenig Licht – näher an eine hellere Position stellen.
  • Braune Blattränder: Weist auf niedrige Luftfeuchtigkeit oder Salzablagerungen hin – Luftfeuchte erhöhen und gelegentlich durchspülen.

● Namensherkunft


Der Gattungsname Pursegloveia ehrt den Botaniker John Purseglove. Das Art-Epitheton minima verweist auf die äußerst geringe Wuchshöhe dieser Pflanze.


● Häufige Fragen zu Pursegloveia minima


  • Eignet sich die Art fürs Terrarium? Ja, perfekt – sie bleibt klein und liebt gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Geeignet für mineralische Substrate? Ja, sofern Feuchtigkeit und Belüftung stabil bleiben, funktioniert auch semihydrokulturelle Haltung gut.
  • Giftig? Wie die meisten Aronstabgewächse enthält sie Calciumoxalat – von Haustieren und Kindern fernhalten.

● Warum Pursegloveia minima ein Highlight für Sammler ist


Wer ein winziges, aber charakterstarkes Aroid sucht, wird bei Pursegloveia minima fündig. Präzise Linien, feine Blattadern und ein ordentlicher, kriechender Wuchs machen sie zu einer außergewöhnlichen Rarität für detailverliebte Pflanzenfreunde.

Pursegloveia minima

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