Pflege von panaschierten Pflanzen: Deine Fragen beantwortet
Von Weiß bis Pink: Dieses FAQ erklärt Panaschierung verständlich, zeigt warum Pflanzen vergrünen, wie du Braunwerden stoppst und worauf es bei Vermehrung ankommt.
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Syngonium startet kompakt und buschig und entwickelt sich zu einer echten Kletterpflanze, sobald die Triebe länger werden und eine Stütze auftaucht. Die Blätter reichen von einfachen grünen Pfeilformen bis zu rosa, bronzefarbenen und panaschierten Varianten, und im Innenraum will die Gattung meist mittelhelles bis helles indirektes Licht, luftige Mischungen und Gießen, das den Wurzelbereich feucht, aber nie nass hält.
Genau dieser Wechsel im Wuchs macht Syngonium so interessant. Die Pflanze kann eine Zeit lang kompakt bleiben, von einem Regal hängen oder später an einem Stab hochwachsen, wenn sich dein Platz oder deine Gestaltung verändert. Damit bietet sie deutlich mehr Spielraum als viele Pflanzen mit nur einer festen Wuchsform. Panaschierte Formen brauchen meist besseres Licht und etwas präzisere Pflege als rein grüne, aber diese grundsätzliche Vielseitigkeit ist der eigentliche Grund, warum man immer wieder bei dieser Gattung landet.

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Araceae (Aronstabgewächse)
Syngonium ist eine neotropische Gattung der Aronstabgewächse in Araceae, die Schott 1829 beschrieben hat. Der Name kombiniert griechische Wortbestandteile, die auf verwachsene Fruchtknoten der weiblichen Blüten verweisen. Heute werden etwa 30–40 Arten anerkannt, allesamt rankende oder kletternde Kräuter; im Zimmerpflanzenhandel dominiert vor allem Syngonium podophyllum mit zahlreichen Kultivaren.
Verbreitung und Lebensraum: Syngonium ist im tropischen Amerika heimisch, von Mexiko und Karibik über Mittelamerika bis in weite Teile des nördlichen Südamerikas. Die Arten wachsen in Tiefland- und Vorgebirgsregenwäldern, in Auenwäldern und an Waldrändern, meist als Kletterpflanzen in dauerhaft feuchten Habitaten.
Blütenstand und Früchte: Kurz gestielte Blütenstände mit einem Kolben aus weiblicher, steriler und männlicher Zone entstehen an reifen Pflanzen nahe den Triebspitzen. Nach der Bestäubung entwickeln sich fleischige, vielsamige Beeren, die von Tieren gefressen und so verbreitet werden.
Syngonium ist eine neotropische Gattung krautiger Hemiepiphyten aus der Familie der Aronstabgewächse. Die Arten stammen aus feuchten Wäldern von Mexiko über Mittelamerika bis in den nördlichen Teil Südamerikas. In der Natur kriechen die Jungpflanzen zunächst am Waldboden entlang und klettern später an Baumstämmen und Felsen hoch. Dabei verändern sich die Blätter von einfachen pfeilförmigen Formen zu stärker gelappten oder sogar handförmig geteilten Blättern. Eine einzige Pflanze kann mit der Zeit also sehr unterschiedlich aussehen.
Im Handel findest du vor allem Formen von Syngonium podophyllum und verwandten Arten. Das Spektrum reicht von klassisch grünen Pflanzen bis zu Kultivaren mit cremefarbenen, rosafarbenen, bronzenen oder gescheckten Panaschierungen. Jung bleiben viele Syngonium kompakt, später wachsen sie deutlich kräftiger. Du kannst sie überhängend kultivieren, an einer Kletterhilfe hochziehen oder als niedrigere Begleitpflanze unter größeren Aronstabgewächsen einsetzen. Wenn du Syngonium im größeren Zusammenhang sehen willst, hilft dir unser Überblick zu Aronstabgewächsen.
In ihren natürlichen Lebensräumen wachsen Syngonium-Arten als Hemiepiphyten und Kletterpflanzen unter warmen, feuchten Bedingungen. Samen keimen in Blattstreu am Waldboden oder in organischem Material, das sich in Astgabeln sammelt. Junge Pflanzen kriechen oder schieben sich voran, bis sie eine passende Stütze finden. Danach klettern sie in hellere Bereiche des Kronendachs. An den Knoten bilden sie Adventivwurzeln, mit denen sie sich in Rinde, Moos und organischem Material verankern.
Genau daraus lassen sich viele Vorlieben im Zimmer erklären: Syngonium ist an gefiltertes Waldlicht, gleichmäßig feuchte, aber luftige organische Substrate und an höhere Luftfeuchtigkeit bei leichter Luftbewegung angepasst. Kaltes, verdichtetes, stehendes Substrat und harte direkte Sonne gehören zu den Bedingungen, mit denen Syngonium am schlechtesten zurechtkommt.
Syngonium fühlt sich bei mittlerem bis hellem indirektem Licht am wohlsten. Gut funktionieren Plätze nahe an einem Ostfenster, etwas zurückgesetzt von einem helleren Süd- oder Westfenster oder in einem hellen Raum, in dem das Licht durch andere Pflanzen oder Gardinen weich gefiltert wird. In diesem Bereich bleiben die Internodien kürzer, die Blätter werden größer und Farbe sowie Muster bleiben klar, ohne auszubleichen. Für Richtwerte und konkrete Beispiele nach Fensterlage schau in unseren Leitfaden zu hellem indirektem Licht und in den Leitfaden zu Fensterausrichtungen.
Bei wirklich wenig Licht strecken sich die Triebe zum Fenster, die Blätter bleiben klein und das Wachstum wird deutlich langsamer. Längere direkte Mittagssonne – besonders hinter Glas – kann die Blattoberfläche erst aufhellen und später braune, trockene Flecken verursachen.
Syngonium hat relativ feine, suchende Wurzeln, die in der Natur durch lockere Blattstreu und humusreiches Material wachsen. Im Topf brauchen sie Luft genauso wie Wasser. Schwere Gartenerde oder stark verdichteter Kompost sind deshalb keine gute Wahl. Nimm lieber ein torffreies Zimmerpflanzensubstrat oder eine feine Substratmischung für Aronstabgewächse, aufgelockert mit feiner Pinienrinde, Kokoschips und Bims oder Perlit, bis die Mischung offen und federnd wirkt.
Lass die obersten 2–3 cm Substrat antrocknen, bevor du erneut gießt. Die Oberfläche sollte sich trocken anfühlen und der Topf leichter sein, während tiefer im Topf noch eine leichte Kühle spürbar ist. Gieße dann langsam und gründlich, bis Wasser unten austritt, und leere Übertopf oder Untersetzer anschließend aus, damit die Wurzeln nicht in abgestandenem Wasser stehen. Dauerhaft zu nasses Substrat führt oft zu gelben unteren Blättern und matschigen Wurzeln; wiederholte starke Trockenheit verursacht schlaffe, eingerollte Blätter und stockendes Wachstum.
Wenn du Wurzelprobleme vermutest – etwa fauligen Geruch aus dem Topf oder schwarze, weiche Wurzeln – nimm die Pflanze heraus, entferne beschädigtes Gewebe und setze sie in frisches, luftiges Substrat zurück. Unser Leitfaden gegen Wurzelfäule und unser Gießleitfaden erklären den Ablauf genauer.
Syngonium stammt aus warmen Wäldern und reagiert im Zimmer am besten auf ähnliche Bedingungen. Die meisten kultivierten Formen fühlen sich bei etwa 18 bis 28 °C wohl. Kurze Phasen darunter werden meist toleriert, solange das Substrat eher trocken ist. Wiederholte kalte Nächte oder Zugluft über nasser Erde führen dagegen oft zu gelben Blättern, dunklen Flecken und gebremstem Wachstum.
Mittlere bis höhere Luftfeuchtigkeit von etwa 50–70 % hält die Blätter frischer und reduziert trockene Ränder, besonders bei dünneren Blättern und stark panaschierten Typen. Mehrere Pflanzen zusammenzustellen, einen kleinen Luftbefeuchter zu nutzen oder Syngonium in einer hellen Pflanzenvitrine zu kultivieren, ist deutlich wirksamer als häufiges Besprühen. Ganz gleich, wofür du dich entscheidest: Etwas Luftbewegung sollte immer da sein, damit Blätter und Triebe zwischen den Wassergaben wieder abtrocknen. Sehr stehende, feuchte Luft fördert Pilzflecken. Realistische Zielwerte findest du in unserem Leitfaden zur Luftfeuchtigkeit.
Syngonium ist von Anfang an eine kletternde oder rankende Pflanze. Junge Exemplare wirken oft noch buschig und kompakt, aber mit der Zeit bilden sie längere Triebe mit deutlichen Knoten und Luftwurzeln. Wenn du diese Triebe an einem Moosstab, einer Korkplatte oder einem Ast hochführst, kann die Pflanze natürlicher wachsen und häufig größere, komplexere Blätter entwickeln.
Regelmäßiger, leichter Rückschnitt hält Syngonium in dem Rahmen, der zu deinem Platz passt, und fördert Verzweigung. Schneide lange oder kahle Triebe knapp oberhalb eines Knotens zurück, damit darunter neue Triebe entstehen. Stecklinge mit mindestens einem Knoten und einer Luftwurzel lassen sich eintopfen oder in Wasser bewurzeln, was die Vermehrung und das Verdichten älterer Töpfe einfach macht. Nimm nie alle gesunden Blätter auf einmal weg – ein etappenweiser Schnitt ist deutlich schonender. Die Grundlagen findest du in unserem Leitfaden zur Vermehrung.
Wie viele Aronstabgewächse enthält auch Syngonium unlösliche Calciumoxalat-Kristalle im Gewebe. Werden Blätter oder Triebe angekaut, können diese nadelförmigen Kristalle Maul und Rachen von Haustieren und Menschen reizen und Brennen, Speichelfluss und Unwohlsein auslösen. Schwere Vergiftungen sind zwar selten, angenehm ist das Ganze trotzdem nicht – besonders für Katzen, Hunde und kleine Tiere.
Behandle Syngonium deshalb nach dem Prinzip „anschauen, nicht anknabbern“. Stell die Pflanze so auf, dass Haustiere und kleine Kinder nicht leicht an die Blätter kommen, und sammle Schnittgut direkt ein, statt es auf dem Substrat liegen zu lassen. Nach dem Schneiden oder Umtopfen solltest du dir die Hände waschen und dir nicht in die Augen fassen.
Transport und Standortwechsel setzen Syngonium oft kurzzeitig unter Stress. Ein paar gelbe ältere Blätter, leichte Knicke oder etwas Hängenlassen, besonders an den äußeren Blättern, sind normal. Das sind eher optische Folgen der Reise und lösen sich meist, sobald die Pflanze sich eingewöhnt.
Nach dem Auspacken entfernst du loses Verpackungsmaterial und eindeutig beschädigte Blätter. Stell Syngonium dann direkt an den vorgesehenen hellen Platz ohne direkte Sonne, statt es mehrfach umzusetzen. Prüfe die Feuchte ein paar Zentimeter tief im Topf: Fühlt sich das Substrat sehr trocken an und ist der Topf leicht, gieße gründlich und lass alles ablaufen. Ist es noch gleichmäßig feucht, warte mit dem Gießen ein paar Tage. Umtopfen solltest du nur dann sofort, wenn der Wurzelballen instabil ist oder das Substrat deutlich zerfallen wirkt. In den nächsten Wochen sind feste neue Blätter und gleichmäßig weiterwachsende Triebe das beste Zeichen dafür, dass Syngonium angekommen ist. Allgemeine Tipps findest du in unserem Leitfaden zur Eingewöhnung.
Zurück nach oben und such dir das Syngonium aus, das zu deinem Regal, deiner Kletterhilfe und deinem Lieblingsmuster passt ↑
Syngonium ist eine neotropische Gattung der Aronstabgewächse in Araceae, die Schott 1829 beschrieben hat. Der Name kombiniert griechische Wortbestandteile, die auf verwachsene Fruchtknoten der weiblichen Blüten verweisen. Heute werden etwa 30–40 Arten anerkannt, allesamt rankende oder kletternde Kräuter; im Zimmerpflanzenhandel dominiert vor allem Syngonium podophyllum mit zahlreichen Kultivaren.
Verbreitung und Lebensraum: Syngonium ist im tropischen Amerika heimisch, von Mexiko und Karibik über Mittelamerika bis in weite Teile des nördlichen Südamerikas. Die Arten wachsen in Tiefland- und Vorgebirgsregenwäldern, in Auenwäldern und an Waldrändern, meist als Kletterpflanzen in dauerhaft feuchten Habitaten.
Blütenstand und Früchte: Kurz gestielte Blütenstände mit einem Kolben aus weiblicher, steriler und männlicher Zone entstehen an reifen Pflanzen nahe den Triebspitzen. Nach der Bestäubung entwickeln sich fleischige, vielsamige Beeren, die von Tieren gefressen und so verbreitet werden.
Syngonium ist eine neotropische Gattung krautiger Hemiepiphyten aus der Familie der Aronstabgewächse. Die Arten stammen aus feuchten Wäldern von Mexiko über Mittelamerika bis in den nördlichen Teil Südamerikas. In der Natur kriechen die Jungpflanzen zunächst am Waldboden entlang und klettern später an Baumstämmen und Felsen hoch. Dabei verändern sich die Blätter von einfachen pfeilförmigen Formen zu stärker gelappten oder sogar handförmig geteilten Blättern. Eine einzige Pflanze kann mit der Zeit also sehr unterschiedlich aussehen.
Im Handel findest du vor allem Formen von Syngonium podophyllum und verwandten Arten. Das Spektrum reicht von klassisch grünen Pflanzen bis zu Kultivaren mit cremefarbenen, rosafarbenen, bronzenen oder gescheckten Panaschierungen. Jung bleiben viele Syngonium kompakt, später wachsen sie deutlich kräftiger. Du kannst sie überhängend kultivieren, an einer Kletterhilfe hochziehen oder als niedrigere Begleitpflanze unter größeren Aronstabgewächsen einsetzen. Wenn du Syngonium im größeren Zusammenhang sehen willst, hilft dir unser Überblick zu Aronstabgewächsen.
In ihren natürlichen Lebensräumen wachsen Syngonium-Arten als Hemiepiphyten und Kletterpflanzen unter warmen, feuchten Bedingungen. Samen keimen in Blattstreu am Waldboden oder in organischem Material, das sich in Astgabeln sammelt. Junge Pflanzen kriechen oder schieben sich voran, bis sie eine passende Stütze finden. Danach klettern sie in hellere Bereiche des Kronendachs. An den Knoten bilden sie Adventivwurzeln, mit denen sie sich in Rinde, Moos und organischem Material verankern.
Genau daraus lassen sich viele Vorlieben im Zimmer erklären: Syngonium ist an gefiltertes Waldlicht, gleichmäßig feuchte, aber luftige organische Substrate und an höhere Luftfeuchtigkeit bei leichter Luftbewegung angepasst. Kaltes, verdichtetes, stehendes Substrat und harte direkte Sonne gehören zu den Bedingungen, mit denen Syngonium am schlechtesten zurechtkommt.
Syngonium fühlt sich bei mittlerem bis hellem indirektem Licht am wohlsten. Gut funktionieren Plätze nahe an einem Ostfenster, etwas zurückgesetzt von einem helleren Süd- oder Westfenster oder in einem hellen Raum, in dem das Licht durch andere Pflanzen oder Gardinen weich gefiltert wird. In diesem Bereich bleiben die Internodien kürzer, die Blätter werden größer und Farbe sowie Muster bleiben klar, ohne auszubleichen. Für Richtwerte und konkrete Beispiele nach Fensterlage schau in unseren Leitfaden zu hellem indirektem Licht und in den Leitfaden zu Fensterausrichtungen.
Bei wirklich wenig Licht strecken sich die Triebe zum Fenster, die Blätter bleiben klein und das Wachstum wird deutlich langsamer. Längere direkte Mittagssonne – besonders hinter Glas – kann die Blattoberfläche erst aufhellen und später braune, trockene Flecken verursachen.
Syngonium hat relativ feine, suchende Wurzeln, die in der Natur durch lockere Blattstreu und humusreiches Material wachsen. Im Topf brauchen sie Luft genauso wie Wasser. Schwere Gartenerde oder stark verdichteter Kompost sind deshalb keine gute Wahl. Nimm lieber ein torffreies Zimmerpflanzensubstrat oder eine feine Substratmischung für Aronstabgewächse, aufgelockert mit feiner Pinienrinde, Kokoschips und Bims oder Perlit, bis die Mischung offen und federnd wirkt.
Lass die obersten 2–3 cm Substrat antrocknen, bevor du erneut gießt. Die Oberfläche sollte sich trocken anfühlen und der Topf leichter sein, während tiefer im Topf noch eine leichte Kühle spürbar ist. Gieße dann langsam und gründlich, bis Wasser unten austritt, und leere Übertopf oder Untersetzer anschließend aus, damit die Wurzeln nicht in abgestandenem Wasser stehen. Dauerhaft zu nasses Substrat führt oft zu gelben unteren Blättern und matschigen Wurzeln; wiederholte starke Trockenheit verursacht schlaffe, eingerollte Blätter und stockendes Wachstum.
Wenn du Wurzelprobleme vermutest – etwa fauligen Geruch aus dem Topf oder schwarze, weiche Wurzeln – nimm die Pflanze heraus, entferne beschädigtes Gewebe und setze sie in frisches, luftiges Substrat zurück. Unser Leitfaden gegen Wurzelfäule und unser Gießleitfaden erklären den Ablauf genauer.
Syngonium stammt aus warmen Wäldern und reagiert im Zimmer am besten auf ähnliche Bedingungen. Die meisten kultivierten Formen fühlen sich bei etwa 18 bis 28 °C wohl. Kurze Phasen darunter werden meist toleriert, solange das Substrat eher trocken ist. Wiederholte kalte Nächte oder Zugluft über nasser Erde führen dagegen oft zu gelben Blättern, dunklen Flecken und gebremstem Wachstum.
Mittlere bis höhere Luftfeuchtigkeit von etwa 50–70 % hält die Blätter frischer und reduziert trockene Ränder, besonders bei dünneren Blättern und stark panaschierten Typen. Mehrere Pflanzen zusammenzustellen, einen kleinen Luftbefeuchter zu nutzen oder Syngonium in einer hellen Pflanzenvitrine zu kultivieren, ist deutlich wirksamer als häufiges Besprühen. Ganz gleich, wofür du dich entscheidest: Etwas Luftbewegung sollte immer da sein, damit Blätter und Triebe zwischen den Wassergaben wieder abtrocknen. Sehr stehende, feuchte Luft fördert Pilzflecken. Realistische Zielwerte findest du in unserem Leitfaden zur Luftfeuchtigkeit.
Syngonium ist von Anfang an eine kletternde oder rankende Pflanze. Junge Exemplare wirken oft noch buschig und kompakt, aber mit der Zeit bilden sie längere Triebe mit deutlichen Knoten und Luftwurzeln. Wenn du diese Triebe an einem Moosstab, einer Korkplatte oder einem Ast hochführst, kann die Pflanze natürlicher wachsen und häufig größere, komplexere Blätter entwickeln.
Regelmäßiger, leichter Rückschnitt hält Syngonium in dem Rahmen, der zu deinem Platz passt, und fördert Verzweigung. Schneide lange oder kahle Triebe knapp oberhalb eines Knotens zurück, damit darunter neue Triebe entstehen. Stecklinge mit mindestens einem Knoten und einer Luftwurzel lassen sich eintopfen oder in Wasser bewurzeln, was die Vermehrung und das Verdichten älterer Töpfe einfach macht. Nimm nie alle gesunden Blätter auf einmal weg – ein etappenweiser Schnitt ist deutlich schonender. Die Grundlagen findest du in unserem Leitfaden zur Vermehrung.
Wie viele Aronstabgewächse enthält auch Syngonium unlösliche Calciumoxalat-Kristalle im Gewebe. Werden Blätter oder Triebe angekaut, können diese nadelförmigen Kristalle Maul und Rachen von Haustieren und Menschen reizen und Brennen, Speichelfluss und Unwohlsein auslösen. Schwere Vergiftungen sind zwar selten, angenehm ist das Ganze trotzdem nicht – besonders für Katzen, Hunde und kleine Tiere.
Behandle Syngonium deshalb nach dem Prinzip „anschauen, nicht anknabbern“. Stell die Pflanze so auf, dass Haustiere und kleine Kinder nicht leicht an die Blätter kommen, und sammle Schnittgut direkt ein, statt es auf dem Substrat liegen zu lassen. Nach dem Schneiden oder Umtopfen solltest du dir die Hände waschen und dir nicht in die Augen fassen.
Transport und Standortwechsel setzen Syngonium oft kurzzeitig unter Stress. Ein paar gelbe ältere Blätter, leichte Knicke oder etwas Hängenlassen, besonders an den äußeren Blättern, sind normal. Das sind eher optische Folgen der Reise und lösen sich meist, sobald die Pflanze sich eingewöhnt.
Nach dem Auspacken entfernst du loses Verpackungsmaterial und eindeutig beschädigte Blätter. Stell Syngonium dann direkt an den vorgesehenen hellen Platz ohne direkte Sonne, statt es mehrfach umzusetzen. Prüfe die Feuchte ein paar Zentimeter tief im Topf: Fühlt sich das Substrat sehr trocken an und ist der Topf leicht, gieße gründlich und lass alles ablaufen. Ist es noch gleichmäßig feucht, warte mit dem Gießen ein paar Tage. Umtopfen solltest du nur dann sofort, wenn der Wurzelballen instabil ist oder das Substrat deutlich zerfallen wirkt. In den nächsten Wochen sind feste neue Blätter und gleichmäßig weiterwachsende Triebe das beste Zeichen dafür, dass Syngonium angekommen ist. Allgemeine Tipps findest du in unserem Leitfaden zur Eingewöhnung.
Zurück nach oben und such dir das Syngonium aus, das zu deinem Regal, deiner Kletterhilfe und deinem Lieblingsmuster passt ↑
Von Natur aus ist es eine Kletterpflanze, auch wenn junge Exemplare oft als kompakte Blattpflanzen verkauft werden. Ohne Stütze hängt Syngonium zwar, so entwickelt es sich aber nicht am besten.
Ja. Ein Stab, Brett oder Gitter sorgt meist für kräftigere Triebe, größere Blätter und auf Dauer für einen reiferen Gesamteindruck.
Gieße, wenn ungefähr die oberen 20–30 % des Topfs abgetrocknet sind. In kühleren oder dunkleren Bedingungen darf es eher Richtung 30–40 % gehen.
Nein. Gängige Syngonium solltest du nicht als haustiersicher behandeln, weil sie unlösliche Calciumoxalate enthalten.
Weil Syngonium mit zunehmender Reife die Blattform verändert. Junge Blätter sind schlichter, während ältere, kletternde Triebe stärker gelappt und insgesamt komplexer werden können.
Von Weiß bis Pink: Dieses FAQ erklärt Panaschierung verständlich, zeigt warum Pflanzen vergrünen, wie du Braunwerden stoppst und worauf es bei Vermehrung ankommt.
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Viele Probleme bei Philodendron, Anthurium und Co. beginnen im Substrat. Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du Mischungen nach Wurzeltyp und Wuchsform aufbaust, Luft statt Staunässe sicherst und erkennst, wann ein Substrat still versagt.
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