Grüne Oasen in der Wohnung schaffen eine entspannte und lebendige Atmosphäre – aber wenn eine Katze bei dir zuhause ist, steht Sicherheit an erster Stelle. Viele beliebte Zimmerpflanzen enthalten Stoffe, die für Katzen schädlich sein können, von leichten Reizungen bis hin zu ernsten gesundheitlichen Problemen. Damit du entspannt durch den Pflanzendschungel navigieren kannst, findest du hier eine ausführliche Übersicht über 8 katzenfreundliche Zimmerpflanzen. Zusätzlich gibt’s jede Menge wissenschaftliche Infos und praktische Tipps, wie deine Katze und deine Pflanzen glücklich und gesund bleiben.
Inhaltsverzeichnis
Tipps, wie Katzen und Zimmerpflanzen friedlich zusammenleben können
8 ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen
Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
Grünlilie (Chlorophytum comosum)
Calathea (Calathea spp.)
Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)
Pfeilwurz (Maranta leuconeura)
Punktblume (Hypoestes phyllostachya)
Mosaikpflanze (Fittonia albivenis)
Glückskastanie (Pachira aquatica)
Was tun, wenn deine Katze eine giftige Pflanze angeknabbert hat?
Bonus: Farblich gekennzeichnete Übersicht zu giftigen & ungiftigen Zimmerpflanzen für Katzen

1. Warum Zimmerpflanzen für Katzen gefährlich sein können
Zimmerpflanzen bringen Leben und Farbe in dein Zuhause – und es macht einfach Freude, sie zu pflegen. Aber wenn du eine Katze hast, solltest du sicherstellen, dass deine Pflanzen keine Gefahr für sie darstellen. Einige Pflanzen enthalten Stoffe, die für neugierige Samtpfoten problematisch sein können. Spannend ist, dass manche Katzen überhaupt kein Interesse an Pflanzen zeigen – sie schnuppern vielleicht mal kurz an einem Blatt und ziehen dann weiter. Unsere drei Katzen gehören zum Glück genau zu dieser entspannten Gruppe. Trotzdem bleibt Vorsicht immer wichtig.
Andere Katzen sehen Pflanzen allerdings als persönliches Buffet und knabbern mit Begeisterung an Blättern und Stängeln. Wenn deine Katze zu diesen „Pflanzenliebhabern“ gehört, ist es umso wichtiger, auf sichere Pflanzen zu setzen.
Viele beliebte Pflanzen enthalten Giftstoffe wie Calciumoxalate, Saponine oder Alkaloide, die alles von leichten Reizungen bis hin zu ernsteren Gesundheitsproblemen auslösen können. Glücklicherweise gibt es eine große Auswahl an katzenfreundlichen Zimmerpflanzen. In diesem Guide zeigen wir dir 8 ungiftige Pflanzen für Katzen, ergänzt durch hilfreiche Tipps, wissenschaftliche Infos und praktische Ressourcen. So kannst du deine Wohnung begrünen, ohne die Gesundheit deiner Katze zu gefährden – egal, ob sie ein entspannter Pflanzenignorierer oder ein begeisterter Blätternascher ist.
Typische Pflanzengifte und ihre Wirkung:
Calciumoxalate: Winzige Kristalle (z. B. in Dieffenbachien oder Philodendren), die Mund und Rachen reizen oder ein brennendes Gefühl verursachen können.
Herzglykoside: In Pflanzen wie Oleander enthalten und potenziell lebensgefährlich, da sie die Herzfunktion beeinträchtigen können.
Saponine: Verursachen häufig Magen-Darm-Beschwerden und kommen in Pflanzen wie Agaven oder einigen Sukkulenten vor.
Alkaloide: Eine große Stoffgruppe, die in Lilien, Narzissen und vielen anderen Pflanzen vorkommt und giftig für Katzen sein kann.
Katzen sind von Natur aus neugierig und lassen sich oft von der Bewegung oder Textur von Blättern faszinieren – vor allem, wenn ihnen Abwechslung fehlt oder sie gerne an Dingen herumkauen. Selbst Pflanzen mit milden Giftstoffen können Magenprobleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, entweder auf ungiftige Zimmerpflanzen zu setzen oder giftige Exemplare außer Reichweite zu platzieren. So schaffst du dir ein grünes, gleichzeitig aber auch katzensicheres Zuhause.
2. So findest du heraus, ob eine Pflanze giftig ist
Wenn du sicherstellen willst, dass eine Pflanze für deine Katze ungefährlich ist, solltest du dich niemals auf Vermutungen verlassen. Viele Pflanzen sehen zwar ähnlich aus, können jedoch völlig unterschiedliche Giftstoffe enthalten. Die besten Informationsquellen sind wissenschaftliche Datenbanken und von Tierärzten geprüfte Webseiten. Hier sind einige nützliche Anlaufstellen, die speziell für den deutschsprachigen Raum relevant sind (Wenn du nach englischen Quellen suchst, findest du hilfreiche Informationen in der englischen Version dieses Blogs.):
AniCura – Giftpflanzen bei Haustieren
Eine ausführliche Liste potenziell giftiger Pflanzen mit wichtigen Informationen und praktischen Tipps.
Deutscher Tierschutzbund
Informiert über giftige Pflanzen und allgemeine Hinweise zum Schutz deiner Tiere.
Dein Tierarzt vor Ort
Wenn du dir unsicher bist, kann ein kurzer Anruf bei deiner Tierarztpraxis schnelle Klarheit bringen – besonders, wenn deine Katze bereits an einer Pflanze geknabbert hat.
Tipp: Nutze immer den botanischen Namen der Pflanze, wenn du ihre Giftigkeit prüfen möchtest. Triviale Bezeichnungen wie „Geldbaum“ oder „Drachenbaum“ können je nach Region variieren oder mehrere Pflanzenarten umfassen. Der wissenschaftliche Name sorgt für präzise und verlässliche Informationen.

3. Tipps, wie Katzen und Zimmerpflanzen harmonisch zusammenleben können
Auch ungiftige Zimmerpflanzen können bei deiner Katze leichte Magenbeschwerden auslösen, wenn sie große Mengen der Blätter verschlingt. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du dafür sorgen, dass Pflanzen und Katze friedlich unter einem Dach leben:
Pflanzen strategisch platzieren
Verwende Regale oder hängende Pflanzgefäße, um Pflanzen an weniger zugänglichen Orten zu positionieren.
Wandhalterungen für hängende Pflanzen sind ideal, um Blätter außerhalb der Reichweite neugieriger Pfoten zu halten.
Katzengras oder Alternativen anbieten
Katzengras (z. B. Weizengras, Roggengras oder Gerstengras) kann die Aufmerksamkeit deiner Katze von Zimmerpflanzen ablenken.
Stelle Kratzbäume oder interaktive Spielsachen bereit, um die Neugier auf Pflanzen umzulenken.
Abschreckende Sprays verwenden
Bittere Sprays aus dem Handel oder selbstgemischte Zitrussprays können Knabberattacken verhindern.
Achte darauf, dass der Geruch nicht zu negativen Verhaltensweisen wie Markieren oder Aggression führt.
Stelle außerdem sicher, dass die Sprays deinen Pflanzen nicht schaden!
Neue Pflanzen beobachten
Behalte neue Pflanzen in den ersten Wochen gut im Auge.
Jede Katze hat ihren eigenen Charakter – während manche sich nie für Blätter interessieren, sind andere wahre Pflanzenforscher.
Erde und Töpfe sichern
Manche Katzen lieben es, in der Erde zu graben. Dekorative Steine, Moos oder Rindenmulch können das verhindern.
Achte darauf, dass die Töpfe stabil stehen und nicht umkippen, wenn deine Katze auf die Fensterbank springt.
Diese Tipps helfen dir, dafür zu sorgen, dass katzensichere Pflanzen auch wirklich sicher bleiben. Selbst als „ungiftig“ eingestufte Pflanzen können bei übermäßigem Verzehr zu Erbrechen oder Durchfall führen. Prävention und ein wachsames Auge sind daher der beste Schutz!

4. 8 Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen
Hier sind 8 beliebte Zimmerpflanzen, die als sicher für Katzen gelten. Zu jeder Pflanze gibt es den deutschen und botanischen Namen sowie Hintergrundinfos, Pflegetipps und Gründe, warum sie katzenfreundlich sind.
4.1 Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
Überblick: Die Goldfruchtpalme, auch Schmetterlingspalme genannt, bringt mit ihren eleganten Wedeln und dünnen, rohrartigen Stämmen tropisches Flair in dein Zuhause. Bei guter Pflege kann sie in Innenräumen bis zu 2 Meter hoch wachsen.
Warum sie sicher ist: Die Goldfruchtpalme enthält weder Calciumoxalate noch andere bekannte Giftstoffe, die Katzen gefährden. Die Wedel sind relativ unproblematisch, auch wenn eine gelangweilte Katze mal daran knabbert.
Pflege-Tipps:
Licht: Helles, indirektes Licht wird bevorzugt, aber sie toleriert auch weniger Licht.
Wasser: Halte die Erde leicht feucht und lass die oberen Zentimeter zwischen den Wassergaben antrocknen.
Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit – regelmäßiges Besprühen hält die Wedel frisch.
Düngung: Nutze einen ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger alle paar Wochen.
4.2 Grünlilie (Chlorophytum comosum)
Überblick: Die Grünlilie mit ihren hängenden Blättern und den kleinen Ablegern (sogenannte „Spinnen“) ist ein Klassiker, besonders für hängende Körbe. Sie verträgt verschiedene Lichtbedingungen und blüht gelegentlich in kleinen weißen Blüten.
Warum sie sicher ist: Grünlilien sind ungiftig für Katzen. Besonders die gerüschten oder panaschierten Sorten sind nicht nur hübsch, sondern auch sicher.
Pflege-Tipps:
Licht: Helles, indirektes Licht ist ideal, aber sie gedeiht auch bei wenig Licht.
Wasser: Gieße, wenn die oberen Zentimeter der Erde trocken sind. Staunässe vermeiden.
Vermehrung: Die Ableger wurzeln leicht in Wasser oder Erde.
Düngung: Ein ausgewogener Zimmerpflanzendünger sorgt für gesunden Wuchs.
4.3 Calathea (Goeppertia spp.)
Überblick: Calatheas faszinieren mit ihren atemberaubenden Blattmustern und farbigen Unterseiten. Einige Arten „falten“ ihre Blätter nachts zusammen, was ihnen oft den Namen „Pfeilwurz“ einbringt. Sie lieben eine gleichmäßige Pflege und hohe Luftfeuchtigkeit.
Warum sie sicher ist: Calatheas enthalten keine unlöslichen Calciumoxalate oder reizenden Saponine, die Katzen gefährden könnten.
Pflege-Tipps:
Licht: Gedeiht am besten bei hellem, indirektem Licht. Direkte Sonne kann die Blätter verbrennen.
Wasser: Halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne Staunässe zu riskieren.
Luftfeuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig, um braune Blattränder zu vermeiden.
Düngung: Leichte Düngergaben fördern lebhafte Farben.
4.4 Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)
Überblick: Der Schwertfarn, auch bekannt als Bostonfarn, hat elegante, überhängende Wedel, die eine weiche, kaskadenartige Optik erzeugen. Er ist eine wunderbare Ergänzung für hängende Töpfe oder Regale.
Warum er sicher ist: Der Schwertfarn gilt als ungiftig für Katzen. Übermäßiges Fressen kann zwar Magenbeschwerden verursachen, jedoch sind keine schwerwiegenden Auswirkungen bekannt.
Pflege-Tipps:
Licht: Bevorzugt helles, indirektes Licht, verträgt aber auch etwas direkte Morgensonne.
Wasser: Halte die Erde leicht feucht, aber vermeide Staunässe.
Luftfeuchtigkeit: Liebt hohe Luftfeuchtigkeit – ideal für Küche oder Badezimmer.
Düngung: Regelmäßige Düngergaben fördern dichte Wedel.
4.5 Pfeilwurz (Maranta leuconeura)
Überblick: Die Pfeilwurz besticht mit ovalen Blättern, die oft von pinken Adern oder grünen Mustern gezeichnet sind. Ihre Fähigkeit, die Blätter nachts nach oben zu falten, macht sie zu einem echten Hingucker.
Warum sie sicher ist: Pfeilwurz enthält keine schädlichen Substanzen, die Katzen gefährden könnten.
Pflege-Tipps:
Licht: Gedeiht am besten bei schwachem bis mittlerem, indirektem Licht. Direkte Sonne bleicht die Blätter aus.
Wasser: Halte die Erde gleichmäßig feucht. Nutze möglichst gefiltertes Wasser, da Fluorid die Blätter schädigen kann.
Luftfeuchtigkeit: Regelmäßiges Besprühen oder eine Schale mit Wasser in der Nähe sind hilfreich.
Düngung: Ein ausgewogener Flüssigdünger fördert leuchtende Farben.
4.6 Punktblume (Hypoestes phyllostachya)
Überblick: Die Punktblume bringt mit ihren gesprenkelten Blättern in Rosa, Rot oder Weiß Farbe in jedes Zimmer. Sie bleibt kompakt und eignet sich ideal für kleine Tische oder Regale.
Warum sie sicher ist: Die Punktblume ist ungiftig für Katzen, und selbst leichtes Knabbern bleibt in der Regel unproblematisch.
Pflege-Tipps:
Licht: Helles, indirektes Licht fördert die Blattfarbe. Bei zu wenig Licht verblassen die Farben.
Wasser: Halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne sie zu übernässen.
Luftfeuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit verhindert trockenes Laub.
Düngung: Gelegentlich leichte Düngergaben unterstützen kräftige Farben.
4.7 Mosaikpflanze (Fittonia albivenis)
Überblick: Die Mosaikpflanze wird oft wegen ihrer markanten Blattadern in kräftigen Farben geschätzt. Sie eignet sich hervorragend für Terrarien oder als kleine Deko-Pflanze.
Warum sie sicher ist: Die Mosaikpflanze gilt als ungiftig und ist daher ideal für Katzenhaushalte.
Pflege-Tipps:
Licht: Mittleres bis schwaches, indirektes Licht ist perfekt. Zu viel Sonne kann die Blätter verbrennen.
Wasser: Die Erde sollte stets feucht sein. Trocknet sie aus, lassen die Blätter schnell nach, erholen sich aber oft wieder.
Luftfeuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit ist essenziell. Ein Terrarium ist ideal.
Düngung: Leichte Düngergaben fördern ein gesundes Wachstum.
4.8 Glückskastanie (Pachira aquatica)
Überblick: Die Glückskastanie mit ihrem geflochtenen Stamm und den handförmigen Blättern gilt in vielen Kulturen als Symbol für Wohlstand.
Warum sie sicher ist: Die Glückskastanie ist ungiftig für Katzen. Übermäßiger Verzehr kann zwar leichte Magenbeschwerden verursachen, jedoch keine ernsthaften Probleme.
Pflege-Tipps:
Licht: Helles, indirektes Licht ist ideal, jedoch verträgt sie auch mäßiges Licht. Direkte Sonne sollte vermieden werden.
Wasser: Lass die obersten Zentimeter der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt etwas höhere Luftfeuchtigkeit.
Düngung: Regelmäßige Düngergaben unterstützen ein gleichmäßiges Wachstum.
5. Was tun, wenn deine Katze eine giftige Pflanze gefressen hat?
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen können Unfälle passieren. Wenn du vermutest, dass deine Katze an einer möglicherweise schädlichen Pflanze geknabbert oder diese verschluckt hat, ist schnelles Handeln wichtig. Hier sind die Schritte, die du unternehmen solltest:
Pflanze identifizieren
Bestimme die Pflanzenart anhand des wissenschaftlichen Namens oder eines Fotos.
Diese Information hilft Tierärzten, die passende Behandlung für eine mögliche Vergiftung einzuleiten.
Symptome prüfen
Häufige Anzeichen einer Pflanzenvergiftung sind übermäßiges Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, Trägheit oder Reizungen im Mundbereich.
Manche Katzen kratzen mit den Pfoten am Maul, wenn Pflanzenmaterial die Schleimhäute reizt.
Fachleute kontaktieren
Rufe sofort deinen Tierarzt oder ein Giftinformationszentrum für Tiere an.
Erkläre die Situation, nenne die Pflanze und beschreibe die Symptome deiner Katze.
Anweisungen befolgen
Versuche nicht, Erbrechen auszulösen, oder Hausmittel anzuwenden, ohne Rücksprache mit einem Experten.
Falsch angewendete Maßnahmen können die Situation verschlimmern.
Pflanzenprobe bereithalten
Eine Probe der Pflanze (oder ein Foto) kann dem Tierarzt bei der Diagnose und Behandlung helfen.
6. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Tipps
Auch wenn du katzensichere Pflanzen wählst, ist es sinnvoll, weiter auf Prävention zu achten.
Beobachtung
Beobachte deine Katze, wenn du eine neue Pflanze ins Haus bringst. Zeigt sie großes Interesse, platziere die Pflanze an einem Ort, der für sie unerreichbar ist.
Pestizide beachten
Pflanzen aus Gartencentern können Rückstände von Pestiziden enthalten. Wasche die Blätter gründlich ab und setze die Pflanze in frische, haustierfreundliche Erde um.
Aufbewahrung von Düngemitteln
Düngemittel, Insektizide und andere Gartenchemikalien können gefährlich sein. Bewahre sie gut verschlossen und außerhalb der Reichweite deiner Katze auf.
Training und Ablenkung
Wenn du siehst, dass deine Katze an Blättern kaut, lenke sie ruhig mit einem Spielzeug oder Katzengras ab. Mit positiver Verstärkung kannst du ihr helfen, diese Gewohnheit abzulegen.
Mit diesen Maßnahmen schaffst du ein sicheres Zuhause für deine Katze und deine Pflanzen. 😊

7. Fazit und abschließende Gedanken
Zimmerpflanzen in ein katzenfreundliches Zuhause zu integrieren, muss nicht kompliziert sein. Mit der Auswahl ungiftiger Pflanzenarten, einer strategischen Platzierung und ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen kannst du dir eine grüne Oase schaffen, ohne die Gesundheit deiner Katze zu gefährden. Vertraue auf wissenschaftliche Datenbanken und konsultiere Tierärzte, um gut informierte Entscheidungen zu treffen.
Beobachte das Verhalten deiner Katze: Manche Katzen lassen Pflanzen komplett in Ruhe, während andere gern an den Blättern knabbern. Auch wenn die hier vorgestellten Pflanzen als sicher gelten, kann ein übermäßiger Verzehr zu leichten Magenbeschwerden führen. Die richtige Balance und Vorbereitung sind der Schlüssel. Gestalte deinen Wohnraum durchdacht, kenne vertrauenswürdige Informationsquellen zu Giftpflanzen und habe einen Notfallplan parat.
Mit dem Wissen aus diesem Blog und den empfohlenen Ressourcen kannst du ein harmonisches Umfeld schaffen, in dem sowohl deine Katze als auch deine Pflanzen gedeihen.
Hol dir frisches Grün in dein Zuhause, ohne die Sicherheit deiner Katze zu gefährden! Wähle ungiftige Favoriten wie die Goldfruchtpalme oder die Grünlilie, setze einfache katzensichere Maßnahmen um und halte die Kontaktdaten deines Tierarztes bereit. Mit diesen Schritten bereicherst du dein Zuhause mit prachtvollen Zimmerpflanzen und sorgst gleichzeitig dafür, dass deine Samtpfote geschützt bleibt.
Bonus: Farblich gekennzeichnete Übersicht zu giftigen & ungiftigen Zimmerpflanzen für Katzen
Nicht jede Pflanze ist für Katzen unbedenklich – einige sind völlig harmlos, während andere zu Verdauungsproblemen oder sogar schweren Vergiftungen führen können. Um die Orientierung zu erleichtern, haben wir die Pflanzen in drei farblich gekennzeichnete Kategorien unterteilt:
🟥 Giftig für Katzen – Kann bei Verzehr Vergiftungserscheinungen auslösen.
🟩 Ungiftig für Katzen – Keine bekannten Risiken.
⬛ Ungiftig, aber mit möglichen Problemen – Diese Pflanzen sind nicht giftig, können aber leichte Magenbeschwerden oder mechanische Reizungen verursachen (z. B. durch harte Fasern oder Dornen). Diese Kategorie dient als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme – ob eine Pflanze außer Reichweite stehen sollte, hängt vom Verhalten der eigenen Katze ab.
Die Tabelle enthält sowohl beliebte Zimmerpflanzen als auch einige Outdoor-Pflanzen, die Katzenhalter begegnen könnten. Die Informationen basieren auf seriösen Quellen, die am Ende des Artikels aufgeführt sind. Trotzdem reagiert jede Katze unterschiedlich, und auch ungiftige Pflanzen können in großen Mengen Probleme verursachen. Falls deine Katze eine Pflanze frisst und Symptome zeigt, wende dich immer an einen Tierarzt.
Diese Liste dient nur zur Orientierung und ersetzt keine professionelle Beratung.
Pflanzengattung | GIFTIG | UNGIFTIG | UNGIFTIG MIT MÖGLICHEN PROBLEMEN |
---|---|
Acalypha | Giftig für Katzen |
Adenium | Giftig für Katzen |
Aeschynanthus | Einige Berichte deuten darauf hin, dass sensible Katzen leichtes Erbrechen oder Durchfall bekommen können. |
Agave | Giftig für Katzen |
Aglaonema | Giftig für Katzen |
Alocasia | Giftig für Katzen |
Aloe | Giftig für Katzen |
Amaryllis | Giftig für Katzen |
Amydrium | Giftig für Katzen |
Anoectochilus | Ungiftig für Katzen |
Anthericum | Leicht halluzinogen; kann bei übermäßigem Verzehr zu Erbrechen führen. |
Anthericum | Ungiftig für Katzen |
Anthurium | Giftig für Katzen |
Aphelandra | Giftig für Katzen |
Aporocactus | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Arum | Giftig für Katzen |
Aspidistra | Faserige Blätter können zu leichter Magenreizung führen. |
Asplenium | Ungiftig für Katzen |
Astrophytum | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Beaucarnea | Zähe, faserige Blätter sind schwer verdaulich und können zu Erbrechen führen. |
Begonia | Giftig für Katzen |
Boophone | Giftig für Katzen |
Brassaia | Giftig für Katzen |
Browningia | Ungiftig für Katzen |
Brunfelsia | Giftig für Katzen |
Bulbophyllum | Ungiftig für Katzen |
Caladium | Giftig für Katzen |
Calathea / Goeppertia | Im Allgemeinen unbedenklich, aber manche Katzen können leichte Verdauungsstörungen bekommen. |
Callistemon | Dornen können Verletzungen verursachen. |
Callistephus | Ungiftig für Katzen |
Camellia | Ungiftig für Katzen |
Canna | Ungiftig für Katzen |
Caryota | Giftig für Katzen |
Cereus | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Ceropegia | Unbedenklich, aber die Stängel sind zäh und können zu Mundreizungen führen. |
Chamaedorea | Im Allgemeinen unbedenklich, allerdings können scharfe Blattkanten zu leichten Reizungen führen. |
Chamaerops | Einige Arten haben scharfe Blattkanten, die zu Reizungen führen können. |
Chlorophytum | Leicht halluzinogen; kann bei übermäßigem Verzehr zu Erbrechen führen. |
Chrysanthemum | Giftig für Katzen |
Cinnamomum | Giftig für Katzen |
Cissus | Ungiftig für Katzen |
Citrus | Giftig für Katzen |
Clematis | Giftig für Katzen |
Clivia | Giftig für Katzen |
Clusia | Giftig für Katzen |
Cocos | Faserige Schalen können beim Kauen zu Erstickungsgefahr führen. |
Codiaeum | Giftig für Katzen |
Coffea | Giftig für Katzen |
Coleus | Giftig für Katzen |
Colocasia | Giftig für Katzen |
Colocasia | Giftig für Katzen |
Cordyline | Giftig für Katzen |
Crassula | Giftig für Katzen |
Ctenanthe | Obwohl ungiftig, kann es bei manchen Katzen zu Erbrechen oder Durchfall kommen. |
Curio | Giftig für Katzen |
Curio | Giftig für Katzen |
Cycas | Giftig für Katzen |
Cyclamen | Giftig für Katzen |
Cyrtosperma | Giftig für Katzen |
Dahlia | Giftig für Katzen |
Dendrobium | Ungiftig für Katzen |
Deutzia | Ungiftig für Katzen |
Dianthus | Giftig für Katzen |
Dieffenbachia | Giftig für Katzen |
Dinteranthus | Ungiftig für Katzen |
Dionaea | Fallen können sich an Katzenpfoten oder -zungen schließen und leichte Verletzungen verursachen. |
Dioscorea | Giftig für Katzen |
Dischidia | Ungiftig für Katzen |
Disocactus | Auch wenn diese Kakteen keine ausgeprägten Stacheln haben, können Borsten leichte Reizungen verursachen. |
Dracaena | Giftig für Katzen |
Dypsis | Einige Arten haben scharfe Blattkanten, die zu Reizungen führen können. |
Echeveria | Unbedenklich, aber übermäßiger Verzehr kann zu leichter Magenverstimmung führen. |
Echinocactus | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Echinopsis | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Eichhornia | Unbedenklich, jedoch kann der Verzehr in größeren Mengen zu leichten Verdauungsreizungen führen. |
Encyclia | Ungiftig für Katzen |
Epidendrum | Ungiftig für Katzen |
Epilobium | Einige Arten können bei übermäßigem Verzehr Magenverstimmungen verursachen. |
Epiphyllum | Auch wenn diese Kakteen keine ausgeprägten Stacheln haben, können Borsten leichte Reizungen verursachen. |
Epipremnum | Giftig für Katzen |
Espostoa | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Eucalyptus | Giftig für Katzen |
Euonymus | Giftig für Katzen |
Euphorbia | Giftig für Katzen |
Exacum | Ungiftig für Katzen |
Fatsia | Giftig für Katzen |
Ferocactus | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Ficus | Giftig für Katzen |
Ficus | Giftig für Katzen |
Fittonia | Kann zu leichter Magenreizung führen, wenn sie gekaut wird. |
Fuchsia | Ungiftig für Katzen |
Gardenia | Giftig für Katzen |
Geogenanthus | Ungiftig für Katzen |
Gleditsia | Dornen können Verletzungen verursachen. |
Gloriosa | Giftig für Katzen |
Gloxinia | Ungiftig für Katzen |
Goepperta/ Calathea | Obwohl ungiftig, können manche Katzen Erbrechen oder Durchfall bekommen. |
Gymnocalycium | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Gynura | Giftig für Katzen |
Haworthiopsis | Ungiftig für Katzen |
Hedera | Giftig für Katzen |
Helleborus | Giftig für Katzen |
Hibiscus | Die Blüten sind für Menschen essbar, können aber bei Katzen leichtes Erbrechen auslösen. |
Hildewintera | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Hippeastrum | Giftig für Katzen |
Homalomena | Giftig für Katzen |
Howea | Einige Arten haben scharfe Blattkanten, die zu Reizungen führen können. |
Hoya | Der Saft kann zu leichter Magenverstimmung führen. |
Iris | Giftig für Katzen |
Juncus | Lange, faserige Blätter können schwer verdaulich sein. |
Kalanchoe | Giftig für Katzen |
Kalmia | Giftig für Katzen |
Lantana | Giftig für Katzen |
Leucostele | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Leucothoe | Giftig für Katzen |
Licuala | Einige Arten haben scharfe Blattkanten, die zu Reizungen führen können. |
Ligustrum | Giftig für Katzen |
Lilium | Giftig für Katzen |
Lobelia | Giftig für Katzen |
Mahonia | Beeren können in großen Mengen giftig sein. |
Maranta | Obwohl ungiftig, kann es bei manchen Katzen zu Erbrechen oder Durchfall kommen. |
Medinilla | Hin und wieder gibt es Berichte über leichte Verdauungsreizungen. |
Monstera | Giftig für Katzen |
Muehlenbeckia | Zähe Stängel können zu Mundreizungen führen. |
Musa | Ungiftig für Katzen |
Narcissus | Giftig für Katzen |
Nepenthes | Die Verdauungsenzyme in den Krügen können bei Lecken zu Reizungen führen. |
Nephrolepis | Einige Katzen bekommen nach dem Kauen der Wedel leichte Magenverstimmungen. |
Nicotiana | Giftig für Katzen |
Opuntia | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Oxalis | Giftig für Katzen |
Pachira | Faserige Blätter können zu leichter Magenreizung führen. |
Pachypodium | Giftig für Katzen |
Pachypodium | Giftig für Katzen |
Parodia | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Passiflora | Giftig für Katzen |
Pelargonium | Giftig für Katzen |
Peperomia | Im Allgemeinen unbedenklich, allerdings können einige Arten mit dickeren Blättern leichte Verdauungsprobleme verursachen. |
Philodendron | Giftig für Katzen |
Phoenix | Scharfe Stacheln an älteren Wedeln können Verletzungen verursachen. |
Piper | Giftig für Katzen |
Platycerium | Ungiftig für Katzen |
Podocarpus | Giftig für Katzen |
Poinciana | Giftig für Katzen |
Polaskia | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Polyscias | Giftig für Katzen |
Polyscias | Ungiftig für Katzen |
Rhaphidophora | Giftig für Katzen |
Rhapis | Einige Arten haben scharfe Blattkanten, die zu Reizungen führen können. |
Rhipsalis | Auch wenn diese Kakteen keine starken Stacheln haben, können Borsten leichte Reizungen verursachen. |
Rhododendron | Giftig für Katzen |
Rosa | Dornen können Verletzungen verursachen. |
Rosmarinus | Unbedenklich, aber übermäßiger Verzehr kann zu leichter Magenverstimmung führen. |
Rubus | Dornen können Verletzungen verursachen. |
Salvia | Einige Arten können bei übermäßigem Verzehr leichte Verdauungsreizungen verursachen. |
Sansevieria | Giftig für Katzen |
Schefflera | Giftig für Katzen |
Schismatoglottis | Giftig für Katzen |
Scindapsus | Giftig für Katzen |
Scindapsus | Giftig für Katzen |
Sedum | Ungiftig für Katzen |
Selenicereus | Stacheln können Verletzungen verursachen, wenn sie gekaut werden. |
Senecio | Giftig für Katzen |
Solanum | Giftig für Katzen |
Spathiphyllum | Giftig für Katzen |
Strelitzia | Giftig für Katzen |
Strelitzia | Giftig für Katzen |
Streptocarpus | Ungiftig für Katzen |
Syngonium | Giftig für Katzen |
Thaumatophyllum | Giftig für Katzen |
Tillandsia | Ungiftig, aber der Verzehr in größeren Mengen kann zu leichten Verdauungsproblemen führen. |
Tradescantia | Giftig für Katzen |
Tradescantia | Giftig für Katzen |
Vinca | Giftig für Katzen |
Xanthosoma | Giftig für Katzen |
Yucca | Giftig für Katzen |
Yucca | Giftig für Katzen |
Zamioculcas | Giftig für Katzen |
9. Ressourcen und Kontakte
Die Sicherheit deiner Haustiere hat oberste Priorität, insbesondere im Hinblick auf potenzielle Vergiftungsfälle. Nachfolgend findest du eine umfassende Liste von Ressourcen für Notfälle bei Haustiervergiftungen, einschließlich Notrufnummern, Online-Datenbanken und länderspezifischen Kontakten. Dieses Verzeichnis soll praktische und zugängliche Informationen für Tierhalter im deutschsprachigen Raum bereitstellen.
Online-Toxizitätsdatenbanken
Deutscher Tierschutzbund
Beschreibung: Bietet eine umfassende Liste von Zimmer-, Garten- und Wildpflanzen sowie anderen Stoffen, die für Haustiere giftig sind, und erklärt, was bei einer vermuteten Vergiftung zu tun ist.
AniCura Deutschland
Website: Giftpflanzen bei Haustieren
Beschreibung: Informiert über die Gefahr von Giftpflanzen für Haus- und Heimtiere, listet häufige Giftpflanzen auf und beschreibt Symptome sowie Maßnahmen bei Verdacht auf Vergiftung.
Englischsprachige Ressourcen
Für englischsprachige Leser stehen folgende Ressourcen zur Verfügung:
ASPCA Animal Poison Control Center
Website: ASPCA Animal Poison Control
Beschreibung: Eine umfassende Datenbank mit Listen von für Haustiere giftigen und ungiftigen Pflanzen, Lebensmitteln und Substanzen. Bietet eine 24/7-Notrufnummer unter +1 888 426 4435 (Beratungsgebühr kann anfallen).
Pet Poison Helpline
Website: Pet Poison Helpline
Beschreibung: Bietet rund um die Uhr Unterstützung bei Notfällen im Zusammenhang mit Haustiervergiftungen, einschließlich der Aufnahme von Pflanzen, Lebensmitteln und Chemikalien. Für Tierhalter weltweit zugänglich.
Hinweise zur Nutzung dieser Ressourcen:
Im Notfall: Kontaktiere die oben genannten Notrufnummern für sofortige Beratung, insbesondere die länderspezifischen Giftnotrufzentralen oder internationalen Hotlines wie die Pet Poison Helpline.
Präventive Recherche: Nutze die Online-Datenbanken, um die Sicherheit von Pflanzen, Lebensmitteln oder Chemikalien zu überprüfen, bevor du sie in deinem Zuhause einführst.
Zusammenarbeit mit dem Tierarzt: Informiere deinen Tierarzt über jeden Verdacht auf Vergiftung. Sie können in Absprache mit Giftinformationszentren eine genaue Diagnose stellen und die entsprechende Behandlung einleiten.
Abschließende Tipps zur Vorbeugung von Haustiervergiftungen
Pflanzen identifizieren und recherchieren: Überprüfe stets den wissenschaftlichen Namen von Pflanzen, bevor du sie in ein haustierfreundliches Zuhause bringst. Datenbanken wie die des Deutschen Tierschutzbundes sind hervorragend geeignet, um die Sicherheit zu verifizieren.
Notfallnummern griffbereit halten: Speichere die lokalen Giftnotruf- und tierärztlichen Notfallnummern in deinem Telefon oder an einem leicht zugänglichen Ort.
Schnelles Handeln: Bei Verdacht auf Vergiftung handle sofort. Sammle eine Probe der Pflanze oder Substanz, die dein Haustier aufgenommen hat, und kontaktiere umgehend deinen Tierarzt oder die Giftnotrufzentrale.
Durch die Nutzung dieser Ressourcen und die Befolgung der genannten Hinweise kannst du dazu beitragen, die Sicherheit und Gesundheit deiner Haustiere zu gewährleisten.
Comments