Hydnophytum moseleyanum Becc., oft noch unter seinem Synonym Hydnophytum papuanum verkauft, ist ein epiphytischer Myrmecophyt. In der Natur wächst er auf Bäumen in den tropischen Regenwäldern und besiedelt auch Mangrovenbäume. Diese Pflanze geht eine komplexe ökologische Beziehung mit den Philidris-Ameisen ein. Die Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit. Der Epiphyt ernährt sich, indem er Nährstoffe aus den von den Ameisen in den Baumhöhlen gelagerten Abfällen aufnimmt, und die Ameisen erhalten Honigtau, der von Aroiden abgesondert wird, die von den Triebspitzen des Mangrovenbaums angezogen werden.
Es handelt sich um eine ungewöhnliche, ausschließlich epiphytische Pflanze, die an der Basis ihrer Stämme einen gekammerten Caudex (oder verbreiterten Stamm) entwickelt, der den Ameisen Unterschlupf bietet. Der Caudex ist glatt und relativ groß. In der Natur leben die Ameisen darin und lagern Abfälle ab, die für die Pflanze nützlich sind. Technisch gesehen werden sie Myrmecophyten genannt, was übersetzt Ameisenpflanzen bedeutet. Die Pflanze hat leicht sukkulente Blätter und bildet lange, dünne Stängel, die, wenn sie beschnitten werden, ein schönes, kompaktes Ganzes bilden. In den Blattachseln können kleine, zarte Blüten wachsen, die von gelb-orangen Beeren gefolgt werden.
er Name leitet sich vom altgriechischen hydnon "Knolle" und phyton "Pflanze" ab, nach ihrem Aussehen mit den geschwollenen sukkulenten Stängeln.
Hydnophytum moseleyanum
Hydnophytum moseleyanum ist ca. 20 cm hoch und kommt in einem 7 cm Topf