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Alocasia macrorrhizos 'Flying Squid' – Zwergmutation mit tentakelartigen Blättern


Alocasia macrorrhizos 'Flying Squid' ist eine extrem seltene Mutation von Alocasia macrorrhizos 'Plumbea', seit etwa 2017 im Handel. Die bizarr verlängerten, speerartigen Blattstiele mit minimaler Blattspreite wirken wie ein Tintenfisch in Bewegung – eine echte Sammlerrarität für alle, die außergewöhnliche Wuchsformen suchen. Dank Zwergwuchs bleibt sie kompakt und eignet sich auch für kleine Räume, Vitrinen oder Terrarien.


Besondere Merkmale


  • Genetische Mutation: extrem schmale Blattstiele mit winzigen oder kaum vorhandenen Blattspreiten – kein Pflegefehler
  • Kompakt: meist 20 – 40 cm Gesamthöhe
  • Seltenheit: exotische Morphologie, seit 2017 nur begrenzt verfügbar

Botanische Einordnung


  • Herkunft: Mutation von A. macrorrhizos 'Plumbea', gärtnerisch selektiert
  • Synonyme: teils als Alocasia 'Medusa' oder fälschlich Alocasia 'Mythic Tentacular' vermarktet
  • Toxizität: enthält Calciumoxalat – für Menschen/Haustiere giftig bei Verzehr

Pflege – kompakt & präzise


  • Licht: hell, indirekt; direkte Mittagssonne vermeiden
  • Wasser: gießen, wenn die oberen 10 – 15 % des Substrats abgetrocknet sind; keine Staunässe
  • Substrat: locker-mineralisch (z. B. Kokosfaser, Rindenstücke, Perlit)
  • Umtopfen: alle 1 – 2 Jahre; nur eine Topfgröße größer wählen
  • Luftfeuchte: 60 – 80 % anstreben – niedrige Feuchte verursacht braune Spitzen
  • Temperatur: ideal 20 – 28 °C; empfindlich unter 18 °C
  • Düngung: in der Wachstumszeit monatlich schwach dosierter, ausgewogener Flüssigdünger
  • Vermehrung: Teilung der Rhizome beim Umtopfen
  • Pflegehinweis: vertrocknete/beschädigte Blattstiele sauber entfernen

Typische Probleme & Lösungen


  • Gelbe Blattstiele: meist Überwässerung – Gießabstände vergrößern, Substrat lockern
  • Braune Spitzen: Luftfeuchte zu niedrig – Luftfeuchtigkeit erhöhen
  • Schädlinge: Spinnmilben/Wollläuse möglich – frühzeitig mit Insektizidseife oder Neemöl behandeln

Styling & Hinweise


  • Die minimalen Blätter sind genetisch bedingt – keine Pflegekorrektur nötig
  • Starker Kontrast neben großblättrigen Aroiden oder Farnen
  • Sehr wirkungsvoll in Vitrinen/Terrarien mit hoher Luftfeuchte und guter Belüftung

Etymologie


Alocasia ist eine latinisierte Ableitung, historisch mit Colocasia (Taro) verknüpft; der Name 'Flying Squid' verweist auf die tentakelartige Erscheinung der Blattstiele.


Häufige Fragen


  • Warum hat die Pflanze kaum Blätter? – Genetische Mutation; erwünscht und sortentypisch
  • Wie groß wird sie? – Meist 20 – 40 cm hoch, sehr kompakt
  • Für wen geeignet? – Besser für Fortgeschrittene: benötigt stabile Luftfeuchte und gleichmäßige Pflege
  • Semi-hydro möglich? – Ja, auf mineralischen Substraten bei hoher Luftfeuchte gut kultivierbar
  • Wie lange lebt sie? – Bei konstanter Kultur über viele Jahre
  • Wie oft umtopfen? – Alle 1 – 2 Jahre, wenn stark durchwurzelt

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Alocasia macrorrhizos 'Flying Squid'

Nicht verfügbar
  • Alocasia macrorrhizos 'Flying Squid' ist in folgenden Größen erhältlich:


    – Plug (Jungpflanze) – ⌀ 2 cm und ca. 12 cm hoch

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