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Phlegmariurus goebelii – Epiphytischer Bärlapp mit eleganten, hängenden Trieben


Phlegmariurus goebelii (Nessel) A.R. Field & Bostock ist ein seltener, hängender Bärlapp, der häufig noch unter den früheren Namen Huperzia oder Lycopodium im Handel ist. Diese epiphytische Art bildet lange, schlanke Triebe, die mit zunehmendem Alter von hellgrün zu kupferbraun übergehen. Das feine, papierartige Laub und der elegante Wuchs machen sie zu einer gefragten Wahl für Terrarien und hängende Gefäße.


● Wichtige Merkmale von Phlegmariurus goebelii


  • Wuchsform: epiphytisch, lange, herabhängende Triebe von Ästen oder Töpfen.
  • Blätter: schmal lanzettlich bis eiförmig-lanzettlich, papierdünn mit glatten Rändern.
  • Farbverlauf: jung hellgrün, später ins bräunlich-grün übergehend.
  • Textur: feines, aber widerstandsfähiges Blattwerk dicht an den Trieben.

● Herkunft und Lebensraum


Die Art stammt aus montanen Wäldern Südostasiens, wo sie als Aufsitzer an Bäumen oder Felsen wächst. Im natürlichen Habitat herrschen konstante Luftbewegung, hohe Luftfeuchte und kühle bis milde Temperaturen der Nebelwälder.


● Pflege von Phlegmariurus goebelii


  • Licht: helles, gefiltertes Licht; direkte Sonne führt schnell zu Blattverbrennungen.
  • Temperatur: optimal bei 18 – 25 °C; längere Phasen unter 12 °C vermeiden.
  • Luftfeuchtigkeit: ideal 70 – 90 %; bestens geeignet für Terrarien, Cloud-Boxen oder Gewächshäuser.
  • Gießen: gleichmäßig feucht mit weichem Wasser halten; nie völlig austrocknen lassen.
  • Aufsitzkultur: wächst besonders schön auf Rinde oder Baumfarnplatten mit Sphagnum.
  • Topfkultur: möglich in kleinen, luftigen Töpfen mit feiner Rinde und Moos.
  • Düngung: monatlich schwach dosierter Flüssigdünger während der Wachstumszeit.

● Häufige Probleme und Lösungen


  • Braune Blattspitzen: oft durch zu trockene Luft oder hartes Wasser; Bedingungen anpassen.
  • Schwache Triebe: meist Lichtmangel; näher an helles, gefiltertes Licht stellen.
  • Stockendes Wachstum: häufig Nährstoffmangel; leicht häufiger düngen.
  • Schädlinge: Schildläuse oder Milben können auftreten; regelmäßig kontrollieren und mit IPM behandeln.

● Sammlerhinweise


  • Synonyme: noch oft als Huperzia goebelii oder Lycopodium goebelii gehandelt.
  • Präsentation: besonders dekorativ in Hängekörben oder aufgebunden für kaskadierende Effekte.
  • Rarität: weniger verbreitet als andere epiphytische Bärlapparten.
  • Sicherheit: keine gesicherten Daten zur Ungiftigkeit; Verzehr vermeiden.

● Etymologie


Gattung:Phlegmariurus setzt sich aus Phlegmaria (Name der Typusart) und griechisch oura („Schwanz“) zusammen, in Anspielung auf die langen, schwanzähnlichen Sporophyllstände (Pichi Sermolli, 1971). Artname:goebelii ehrt den deutschen Botaniker Karl Immanuel Eberhard Goebel.


● Vermehrung und Wuchs


  • Vermehrung: Stecklinge bewurzeln zuverlässig in feuchtem Sphagnum bei hoher Luftfeuchte.
  • Bewurzelung: am besten in feiner Rinde mit Moos, stets gleichmäßig feucht.
  • Größe: Triebe erreichen unter guten Bedingungen 40 – 80 cm Länge und bilden hängende „Vorhänge“.

● Häufige Fragen zu Phlegmariurus goebelii


Eignet sich die Art fürs Terrarium? Ja, Terrarien oder Cloud-Box-Kultur bieten ideale Bedingungen mit Luftfeuchte und Luftbewegung.

Wie schnell wächst sie? Mäßig; bei stabiler Feuchte und gleichmäßiger Pflege stetiges Wachstum.

Braucht sie Erde? Nicht zwingend; aufgebunden auf Rinde oder Baumfarn funktioniert meist besser als Topfkultur.


● Hol dir Phlegmariurus goebelii in deine Sammlung


Mit zartem, papierartigem Laub, kaskadierenden Trieben und echtem Nebelwald-Charakter ist Phlegmariurus goebelii ein Highlight für Sammler seltener Epiphyten. Ideal für Terrarienliebhaber und alle, die Bewegung und Struktur in ihre Pflanzensammlung bringen wollen.

Phlegmariurus (Huperzia) goebelii

Nicht verfügbar

  • Phlegmariurus goebelii Pflanzen ist ca. 40 cm lang, und wird in einem ⌀ 26 cm Topf geliefert.


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