Selenicereus wercklei – Infos, Wuchsform & Pflege
Selenicereus wercklei ist ein echter Hingucker: Lange, grüne Triebe hängen wie lebendige Girlanden von Regalen oder Ampeln herab. Ursprünglich stammt dieser Kaktus aus den feuchten Regenwäldern Costa Ricas, wo er als Epiphyt auf Bäumen wächst. Seine dünnen, zylindrischen Triebe können in Innenräumen bis zu 3 m lang werden und verleihen jedem Raum ein exotisches Flair.
Das Highlight sind die riesigen, duftenden weißen Blüten, die sich nur nachts öffnen und bis zum Morgen wieder schließen. Diese kurzlebigen Blüten sind ein faszinierendes Schauspiel und machen den Kaktus zu etwas ganz Besonderem.
Besondere Merkmale & Vorteile
- Wuchsform: Lange, hängende oder kletternde Triebe, ideal für Ampeln oder hohe Regale
- Blüten: Große, weiße, duftende Nachtblüten, die nur eine Nacht blühen
- Pflegeleicht: Benötigt wenig Aufmerksamkeit und ist robust
- Haustierfreundlich: Nicht giftig, aber Vorsicht bei älteren Trieben
Herkunft & Wachstum
In seiner natürlichen Umgebung wächst Selenicereus wercklei in den feuchten Regenwäldern Costa Ricas als Epiphyt auf Bäumen. Dort herrschen Temperaturen zwischen 18–29 °C und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Pflanze entwickelt lange, dünne Triebe mit zahlreichen Luftwurzeln, die ihr helfen, sich an ihren Wirtspflanzen festzuhalten.
In Innenräumen kann der Kaktus eine Länge von 1,5 bis 3 m erreichen. Er wächst relativ schnell und eignet sich hervorragend für helle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Pflegehinweise für Selenicereus wercklei
- Licht: Heller Standort mit indirektem Licht; direkte Sonne vermeiden
- Gießen: Erst gießen, wenn die obersten 3–4 cm der Erde trocken sind
- Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit, kommt aber auch mit normaler Raumluft zurecht
- Temperatur: Ideal sind Temperaturen zwischen 18–29 °C; nicht unter 15 °C
- Substrat: Gut durchlässige Kakteenerde mit Zusatz von Perlit oder Sand
- Umtopfen: Alle 2–3 Jahre oder wenn die Wurzeln den Topf durchdringen
- Düngen: Während der Wachstumsphase monatlich mit einem Kakteendünger
- Vermehrung: Einfach durch Stecklinge; Schnittstellen vor dem Einpflanzen trocknen lassen
- Schnitt: Bei Bedarf Triebe kürzen, um die Form zu erhalten
Häufige Probleme & Lösungen
- Wurzelfäule: Verursacht durch zu viel Wasser; Erde austrocknen lassen und auf durchlässiges Substrat achten
- Schädlinge: Bei Befall mit Spinnmilben oder Wollläusen Neemöl oder insektizide Seifen verwenden
- Gelbe Triebe: Können auf zu wenig Licht oder Staunässe hinweisen; Standort und Gießverhalten überprüfen
- Keine Blüten: Pflanze benötigt Zeit und stabile Bedingungen; Geduld haben
Zusätzliche Hinweise
Selenicereus wercklei kann sowohl hängend als auch kletternd kultiviert werden. Mit Unterstützung durch Rankhilfen lässt sich der Kaktus in die Höhe ziehen. Die Pflanze ist nicht giftig, jedoch können ältere Triebe feine Borsten entwickeln, die bei empfindlichen Haustieren Reizungen verursachen können. Daher sollte der Kaktus außerhalb der Reichweite von Haustieren platziert werden.
Ein Verständnis für die natürlichen Lebensbedingungen dieser Pflanze – feuchte, warme Regenwälder mit hoher Luftfeuchtigkeit – hilft dabei, optimale Pflegebedingungen zu schaffen und das Wachstum zu fördern.
Namensherkunft & botanische Geschichte
Der Gattungsname Selenicereus leitet sich von der griechischen Mondgöttin Selene ab und verweist auf die nächtlich blühenden Eigenschaften der Pflanze. Der Artname wercklei ehrt den deutschen Botaniker Karl Wercklé (1860–1924). Die Erstbeschreibung erfolgte 1902 durch Frédéric Albert Constantin Weber, und 1920 wurde die Art von Britton & Rose in die Gattung Selenicereus eingegliedert.
Häufig gestellte Fragen
Wie bringe ich meinen Selenicereus wercklei zum Blühen?
Geduld ist gefragt. Die Pflanze benötigt stabile Bedingungen, ausreichend Licht und Zeit, um Blüten zu entwickeln.
Kann ich den Kaktus in einer Hängeampel halten?
Ja, die hängenden Triebe eignen sich hervorragend für Ampeln oder hohe Regale.
Ist der Kaktus haustierfreundlich?
Die Pflanze ist nicht giftig, aber ältere Triebe können feine Borsten entwickeln, die bei empfindlichen Tieren Reizungen verursachen können.
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Selenicereus wercklei
Selenicereus wercklei ist ca. 40 cm lang und kommt in einem ø 14 cm Topf.